Ratgeber Bluthochdruck Informationen für Betroffene und Angehörige
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Dieter Vaitl
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Ratgeber Bluthochdruck Informationen für Betroffene und Angehörige
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Hogrefe Verlag Göttingen
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9783844418323
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1
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CHF 7.10
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Medizin
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German
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60
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Wasserzeichen/DRM
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PC/MAC/eReader/Tablet
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PDF/ePUB
Viele Menschen reagieren mit großer Besorgnis, ja sogar Angst darauf, wenn Sie mit der Diagnose Bluthochdruck konfrontiert werden. Hoher Blutdruck schädigt Herz und Gefäße direkt und kann zu Herzinfarkt, Schlaganfall und Nierenversagen führen. Es ist daher sehr wichtig, gegen diese ernstzunehmende Erkrankung schon sehr früh etwas zu unternehmen. Der Ratgeber enthält kurzgefasste Informationen darüber, wie Bluthochdruck entsteht und was Betroffene selbst dagegen tun können. Es gibt verschiedene Wege, einen zu hohen Blutdruck zu senken, nämlich durch die Einnahme von Medikamenten sowie durch die Umstellung der Ernährung und bestimmter Verhaltensweisen.
Oft lässt sich der Blutdruck nur durch die Umstellung der gesamten Lebensweise senken, was jedem Menschen schwerfällt. Daher finden auch Angehörige in diesem Ratgeber Hinweise, wie sie Betroffene in Ihrem Bemühen, den Blutdruck zu senken, unterstützen können.
3.2 Mein eigener Beitrag zur Senkung des hohen Blutdrucks
(S. 26)
3.2.1 Die Blutdruck-Selbstmessung
Einmalige oder gelegentliche Blutdruckmessungen sagen über den tatsächlichen Blutdruck nur wenig aus. Die ungewohnte Situation beispielsweise in der Arzt-Praxis, die ärztlichen Maßnahmen, das Sprechen über Gesundheit und Krankheit – sie alle treiben den Blutdruck nach oben. Die Selbstmessung des Blutdrucks ist das unverzichtbare Kernstück in der Diagnostik und Behandlung des hohen Blutdrucks.
Die Vorteile der Blutdruck-Selbstmessung sind:
Sie gibt Auskunft darüber, wie sich Ihr Blutdruck im Laufe des Tages verhält. Bei manchen Menschen liegen die höchsten Tageswerte am Nachmittag, bei anderen wiederum am Abend. Sie bekommen Information darüber, wie sich seelische und körperliche Belastungen auf Ihren Blutdruck auswirken. Wenn Sie versuchen, durch Änderungen z. B. Ihrer Lebensgewohnheiten (Essen, Trinken, körperliches Training) ihren Blutdruck zu senken, können Sie dies nur feststellen, wenn Sie Ihren Blutdruck über längere Zeit hin selbst messen. Wer seinen Blutdruck selbst misst, sieht den Erfolg der Behandlung und der eigenen Bemühungen und ist damit ein aktiver Partner bei der Kontrolle des Blutdrucks.
Die Methode der Blutdruck-Selbstmessung ist in der Regel rasch und ohne große Schwierigkeiten zu erlernen. Alle Menschen, die in der Lage sind, tiefe Geräusche zu hören und gleichzeitig Millimeter-Werte abzulesen, werden die Blutdruck-Selbstmessung in kürzester Zeit beherrschen. Wer das nicht kann, sollte mit seinem Therapeuten andere Möglichkeiten besprechen (z. B. Verwendung von elektronischen Messgeräten, die die Blutdruckwerte ausdrucken).
Inhaltsverzeichnis
5
Vorwort
7
1 „Hypertonie“ – was ist das?
9
1.1 Der Blutdruck
9
1.2 Wann ist ein Blutdruck zu hoch?
11
1.3 Welchen Schaden richtet ein zu hoher Blutdruck an?
13
1.4 Wer hat zu hohen Blutdruck?
14
1.5 Wie entwickelt sich zu hoher Blutdruck weiter?
14
2 Wie entsteht hoher Blutdruck?
16
2.1 Welches sind die Ursachen für die häufige primäre Hypertonie?
16
2.1.1 Unvermeidbare Risikofaktoren
17
2.1.2 Beeinflussbare Risikofaktoren
18
2.1.3 Warum geht hoher Blutdruck nicht von allein weg?
20
3 Was kann man dagegen tun?
21
3.1 Medikamentöse Behandlung
21
3.2 Mein eigener Beitrag zur Senkung des hohen Blutdrucks
22
3.2.1 Die Blutdruck-Selbstmessung
22
3.2.2 Änderung der Ernährungsgewohnheiten
26
3.2.2.1 Abbau des Übergewichts
26
3.2.2.2 Salzarme Ernährung
31
3.2.2.3 Einschränkung des Alkoholkonsums
32
3.2.3 Sport und Bluthochdruck
33
3.2.4 Stressbewältigung und Entspannung
36
Anhang
43
Literatur
43
Wichtige Adressen
44
Weitere nützliche Adressen
44