: Alexander Roßnagel, Philip Laue, Jan Peters
: Alexander Roßnagel, Philip Laue, Jan Peters
: Delegation von Aufgaben an IT-Assistenzsysteme Sicherheit und Rechtsverbindlichkeit am Beispiel von E-Government und E-Tourismus
: Gabler Verlag
: 9783834994783
: 1
: CHF 43.90
:
: Allgemeines, Lexika
: German
: 276
: DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF
Die Autoren präsentieren die Ergebnisse des interdisziplinären Forschungsprojekts 'Verteilte Software-Agenten für sichere und rechtsverbindliche Aufgabendelegation in mobilen kollaborativen Anwendungen (VESUV)'. Sie stellen Herausforderungen der Aufgabendelegation sowie Probleme und Lösungen für einen Workflow im E-Government und für Location Based Services im E-Tourismus vor. Für beide Anwendungsbereiche werden Vorschläge für eine Gestaltung der Systeme entwickelt, die den Kriterien der Sicherheit, der Rechtsverbindlichkeit und des Datenschutzes gerecht werden

Prof. Dr. Alexander Roßnagel ist Universitätsprofessor für öffentliches Recht und Vizepräsident der Universität Kassel, dort Leiter der Projektgruppe verfassungs-verträgliche Technikgestaltung (provet) und Wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Europäisches Medienrecht (EMR) in Saarbrücken.
Philip Laue, LL.M. ist als Rechtsanwalt in der Kölner Kanzlei Graf von Westphalen mit den Schwerpunkten Datenschutz, Signaturrecht und Recht der Informationstechnologien tätig.
Jan Peters arbeitete im Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD als Systemarchitekt der Agentenplattform SeMoA und Projektleiter des Forschungsprojekts VESUV. Heute ist er als Security Architect bei der IBM Deutschland GmbH tätig.
Vorwort6
Inhaltsverzeichnis8
Abkürzungsverzeichnis12
Verzeichnis der Abbildungen14
Verzeichnis der Tabellen16
Einleitung17
1 Aufgabendelegation und ihre Herausforderungen18
2 VESUV als Querschnittsprojekt23
Teil I Aufgabendelegation im E-Government27
1 Aufgabendelegation in der Verwaltung28
2 Event-Management als Anwendungsszenario30
3 Optimierung des Verwaltungsaublaufs durch Delegation34
4 Datenschutzrechtliche Anforderungen und Gestaltungsziele37
4.1 Einleitung37
4.2 Rechtsgemäße Technikgestaltung38
4.3 Datenschutzrechtliche Anforderungen39
4.3.1 Der Grundsatz der Zweckbindung39
4.3.2 Weitere datenschutzrechtliche Grundsätze Eng mit der Zweckbindung hängt die Anforderung zusammen, die Datenverarbeitung43
4.4 Technische Gestaltungsziele43
6 Die VESUV-Lösung54
6.1 Architektur55
6.2 Semantische Assistenz60
6.2.1 Semantische Beschreibung der Daten und Prozesse60
6.2.2 Workflow-Erstellung und dynamische Vorgangssteuerung61
6.2.3 Nutzung geographischer Informationen In den verschiedensten Prozessschritten ist die Integration von Geo-Informationen not62
6.2.4 Prozessverarbeitung bei komplexen Entscheidungsprozessen Grundlegende Idee ist es, den Sachbearbeiter bei komplexen Entsch63
6.3 Prozessoptimierung67
6.4 Mobile Agenten im E-Government71
6.4.1 Überblick zur Agentenplattform SeMoA71
6.4.2 Besondere Eigenschaften von mobilen Agenten76
6.4.3 Interaktionskonzepte mit Agenten: Botengang, Delegation, Kooperation80
6.5 Sicherheit und Datenschutz86
6.5.1 Sicherheitsanforderungen und Mechanismen zur Umsetzung87
6.5.1.1 Sicherheitsinfrastruktur von OSCI87
6.5.2 Datenschutzgerechte Vorgangsbearbeitung und feingranulare Verschlüsselung89
6.5.2.1 Feingranularer Datenschutz durch partielle Verschlüsselung89
6.5.2.2 Dynamische Konfiguration der Sicherheitsmodule auf Ontologiebasis91
6.5.3 Konzept für eine Behörden-PKI95
6.5.3.1 Zertifikatstypen96
6.5.3.2 Zugriff auf den privaten Schlüssel97
6.5.4 Diskussion und Zusammenfassung99
6.6 Prototyp100
6.6.2 Darstellung beim Sachbearbeiter (Behörden-Client) Die Kontrolle über die aktuellen Verwaltungsprozesse sowie die Möglichke105
7 Feldtest111
7.1 Ausgangspunkt111
7.2 Anpassungen112
8 Wege und Hindernisse zum Produkt118
9 Beiträge zu einem zukunftsfähigen E-Government121
Teil II Aufgabendelegation im E-Tourismus126
1 Aufgabendelegation bei Location Based Services127
5 Grundlagen der Technik46
5.1 OSCI und XGewerbe46
5.2 BPEL4WS47
5.3 Relevante Webservice-Standards49
2 Beispiel einer E-Tourismusanwendung: Der Dynamische Tour Guide130
2.1 Szenarische Funktionsbeschreibung130
2.2 Planerund Explorer-Modus134
2.3 Abgrenzung zu anderen Entwicklungen135
3 Herausforderungen138
3.1 Touristische Situation138
3.2 Mobiler Kontext140
3.3 Technisches Umfeld140
4 Datenschutzrechtliche und sicherheitstechnische Anforderungen und Gestaltungsziele142
4.1 E-Tourismus als datenschutzrechtliche Herausforderung142
4.2 Sicherheitsanforderungen aus Anbieterund Nutzersicht145
4.3 Rechtsund sicherheitsgemäße Technikgestaltung145
4.4 Datenschutzrechtliche Schutzkonzepte146
4.4.1 Datensparsamkeit und Datenvermeidung147
4.4.2 Zweckbindung147
4.4.3 Transparenz Um den Nutzer in die Lage zu versetzen sich über den Umgang mit seinen Daten einen Über-blick zu verschaff148
4.5 Datenschutzkonforme Ausgestaltung des mobilen Touristenführers148
4.5.1 Technische Gestaltungsziele Aus den dargestellten Schutzkonzepten lassen sich technische Gestaltungsziele ableiten, die fü148
4.5.2 Einfluss der Sicherheitsinfrastruktur auf Gestaltungsziele des Datenschutzes150
5 Technisch-organisatorische Gestaltungsmöglichkeiten152
5.1 Gesamtarchitektur152
5.1.1 Thick Client-Lösung152
5.1.2 Thin Client-Lösung153
5.2 Komponentensicht153
5.2.1 Navigation153
5.2.2 Informationen154
5.2.3 Tourbaustein-Struktur154
6 Die VESUV-Lösung156
6.1 Architektur157
6.2 Agentenbasierte Suche und Extraktion von Sehenswürdigkeiten161
6.2.1 Einleitung Der Dynamische Tour Guide besteht aus drei grundsätzlichen Teilen, wie sie in verteilten Architekturen (Drei-Sc161
6.2.2 Tourbausteine161
6.2.3 Tourbausteinerstellung Wie in dem vorherigen Abschnitt erläutert wurde, hängt das Ergebnis der Tourplanung und der Tourada162
6.2.3.1 Professionelle Tourbausteinerstellung163
6.2.3.2 Tourbausteinerstellung durch eine Internet Community164
6.2.3.3 Automatische Erstellung von Tourbausteinen164
6.3 Erstellung einer personalisierten Tour170
6.3.1 Anforderungen170
6.3.2 Umsetzung170
6.4 Kontextgesteuerte Informationspräsentation174
6.4.1 Anforderungen174
6.4.2 Kontext174
6.4.3 Beschreibung176
6.5 Tour Adaption178
6.5.1 Problemstellung178
6.5.2 Lösung Der vorgeschlagene Lösungsansatz einer Touradaption ist eine Neuberechnung. Der definierte Algorithmus zur Berechnu179
6.6 Das Location Framework182
6.6.1 Überblick Der Dynamische Tour Guide sollte dem Anwender zur besseren Orientierung eine graphische Oberfläche auf dem mobil182
6.6.2 Architektur des Frameworks183
6.6.3 Funktionalität186
6.6.4 Beispielanwendungen für ein Location Framework187
6.7 Lokationsabhängiges Caching191
6.7.1 Architektur192
6.7.2 Der Algorithmus194
6.7.3 Abschätzung des Bewegungspfads196
6.7.4 Applikation199
6.8 Das Fußgängernavigationsmodul200
6.9 Delegation von Web Services-Aufrufen zur Performance-Steigerung204
6.9.1 Einleitung Aufgrund seines dynamischen und personalisierten Charakters, ist die E-Tourismus-Appli-kation sehr