: Matthias Meyer, Jürgen Weber
: Matthias Meyer, Jürgen Weber
: Controlling und begrenzte kognitive Fähigkeiten Grundlagen und Anwendungen eines verhaltensorientierten Ansatzes
: Gabler Verlag
: 9783834963987
: 1
: CHF 43.80
:
: Betriebswirtschaft
: German
: 350
: Wasserzeichen/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF
D e Beitragsautoren wählen die Methode der abnehmenden Abstraktion von Siegwart M. Lindenberg als Grundlage für einen verhaltensorientierten Controllingansatz, um so kognitive und motivationale Rationalitätsengpässe analysierbar zu machen. Sie diskutieren neben methodologischen Fragen zur ökonomischen Theoriebildung ebenso konkrete Anwendungen eines derartigen verhaltensorientierten Controllings im Bereich des Investitionscontrollings, der Informationsversorgung und des wertorientierten Berichtswesens.

Prof. Dr. Matthias Meyer leitet das Institut für Controlling und Rechnungswesen an der TU Hamburg-Harburg. Prof. Dr. Dr. h. c. Jürgen Weber ist Direktor des Instituts für Controlling und Unternehmenssteuerung an der WHU - Otto Beisheim School of Management, Vallendar.
Vorwort6
Inhaltsverzeichnis8
Abbildungsverzeichnis10
Tabellenverzeichnis14
Teil I: Einleitung und Ausgangspunkte15
Controlling und begrenzte kognitive Fähigkeiten: Ausgangspunkte und Grundfragen16
Literaturverzeichnis25
Genese des Akteursmodells – oder: warum sich ein Controlling-Lehrstuhl mit Grundfragen ökonomischer Modellierung beschäftigt27
1 Einführung27
2 Anstoß zur Entwicklung des Akteursmodells28
3 Motivation und Entwicklung des Akteursmodells30
4 Beeinflussung der Arbeit zur theoretischen Weiterentwicklung des Controllings32
5 Fazit35
Literaturverzeichnis36
Motivation und Einordnung des „Akteursmodells“: Überlegungen zur Integration von Anreizen und Kognition in der betriebswirtschaftlichen Forschung138
1 Zielsetzung38
2 Gutenbergs produktionsorientierte Theorie der Unternehmung40
3 Die „sozialwissenschaftliche Öffnung“ der BWL als Reaktion auf Gutenberg45
4 Die Neue Institutionenökonomik als gegenwärtig vorherrschendes Forschungsprogramm49
5 Das Akteursmodell als integrativer Bezugsrahmen54
6 Fazit und Ausblick62
Literaturverzeichnis64
Akteursmodell und ökonomischer Ansatz: Eine Verhältnisbestimmung167
1 Problemstellung67
2 Die Forschungsanweisung des methodologischen Individualismus68
2.1 Genese und zentrale Aufgabe: Revision gestaltungsleitender Vorstellungen über soziale Phänomene68
2.2 Erklärungsstrategie: Mikrofundierung empirischer Regelmäßigkeiten sozialer Phänomene71
3 Erklärungsstrategie und grundlegende Theoriebildungsentscheidungen des ökonomischen Ansatzes74
3.1 G.S. Beckers “ökonomischer Ansatz“74
3.2 Der Homo oeconomicus als analytisches Konstrukt für theoriegeleitete Situationsanalysen77
3.3 Einordnung der Analysen Beckers80
4 Theoretische Integration von „Wissensdefiziten“ und Kognition als gegenwärtige Grenze des ökonomischen Ansatzes84
4.1 Informationsökonomik: Asymmetrische Information als Ursache für die Virulenz latenter Interessenkonflikte85
4.2 Transaktionskostenökonomik: Begrenzte Rationalität als Ursache für die Unvollständigkeit von Verträgen88
4.3 Einordnung des Akteursmodells in die ökonomische Forschungslandschaft91
5 Fazit94
Literaturverzeichnis97
Teil II: Methodologische und methodische Grundlagen100
Zur Modellierung ökonomischer Akteure mit begrenzten kognitiven Fähigkeiten: Anleitung zu einer problemspezifischen Ausdifferenzierung des Homo oeconomicus1101
1 Einleitung101
2 Ausgangspunkte und Anforderungen an den Modellierungsansatz103
2.1 Verfolgung des methodologischen Individualismus105
2.2 Systematische Ausdifferenzierung des ökonomischen Ansatzes107
2.3 Bereitstellung eines integrativen Modellierungsansatzes110
3 Methode der abnehmenden Abstraktion nach Lindenberg117
3.1 Grundmotivation der Methode der abnehmenden Abstraktion117
3.2 Vorgehensweise der Methode der abnehmenden Abstraktion119
3.2.1 Allgemeine Grundsätze des Vorgehens120
3.2.2 Ablaufschema123
4 Exemplarische Erarbeitung problemspezifischer Forschungsmodelle127
4.1 Die Anwendung des Modellierungsansatzes auf das Untersuchungsobjekt „Implementierungsprobleme der wertorientierten Zielplanung”128
4.1.1 Die Vorgaben Lindenbergs128
4.1.2 Der Anwendungsfall wertorientierte Zielplanung131
4.1.3 Die Analyse133
4.2 Systematisch formalisierte Theorieexplikation nach der Methode der abnehmenden Abstraktion durch objektorientierte Modellierung140
4.2.1 Simulations-Programme als Variante der Theoriedarstellung140
4.2.2 Der objektorientierte Ansatz und die Methode der abnehmenden Abstraktion141
4.2.3 Programmbeispiel zur objektorientierten Formalisierung der Methode der abnehmenden Abstraktion170144
4.3 Ausdifferenzierung des Homo-oeconomicus-Modells mittels Hollands Theorie regelbasierter, adaptiver Agenten151
Anhang I: Eignung des Ansatzes für die Forschung zu Controlling und allgemeiner BWL166
Anhang II: Einordnung der bisherigen Forschung zum Akteursmodell170
Anhang III: Code-Beispiele179
Literaturverzeichnis182
Eine generische Learning-Classifier-Bibliothek auf Basis objektorientierter Prinzipien: Grundlagen einer Umsetzung der Methode der abnehmenden Abstraktion „in silicio“1188
1 Einführung188
2 Objektorientierter Ansatz für die LCS-Bibliothek190
3 Aufbau der Bibliothek192
4 Anwendung der Bibliothek197
5 Zusammenfassung200
Anhang: Programmcodebeispiele201
Literaturverzeichnis203
Teil III: Anwendungen205
Nutzung der Methode der abnehmenden Abstraktion im Rahmen der Erklärung verspäteter Projektabbrüche in der F205
206205
1 Einleitung206
2 Einführung in die Problemstellung207
2.1 Das F207
207207
2.2 Rationales Vorgehen beim Abbruch eines F207
208207
2.3 Bewertungsmethoden zur rationalen Abbruchsentscheidung208
2.4 Verspätete Abbrüche in der F208
210208
2.5 Zwischenfazit211
2.6 Überblick über die Eskalationsliteratur212
2.6.1 Definition Escalation of Commitment212
2.6.2 Überblick über die eskalationsauslösenden Effekte213
3 Ableitung eines Erklärungsmodells217
3.1 Grundlagen der Modellbildung217
3.2 Methode der abnehmenden Abstraktion218
3.3 Anwendung der Methode der abnehmenden Abstraktion219
3.3.1 Theorie rationalen Entscheidens als Kerntheorie219
3.3.2 Festlegung der Brückenannahmen221
3.3.2.1 Strukturelle Brückenannahme221
3.3.2.2 Erweiterung der Resourceful-Annahme222
3.3.2.3 Erweiterung der Expecting-Annahme223
3.3.2.4 Erweiterung der Evaluating-Annahme223
3.4 Ergebnis der Erweiterung der Entscheidungstheorie224
3.4.1 Einordnung der Effekte in den Entscheidungsprozess224
3.4.2 Auflösung der Widersprüche227
3.4.3 Zwischenfazit229
3.4.4 Darstellung der eskalationsfördernden Faktoren230
3.4.4.1 Einflussfaktoren der Wahrnehmungsdefizite230
3.4.4.2 Einflussfaktoren der Self-Justification231
3.4.4.3 Bewertungsfehler231
4 Kritische Beurteilung des Erklärungsmodells232
4.1 Leistungsfähigkeit des Modells232
4.2 Lim