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Meike de Vries
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Das Theodizee-Problem bei Thomas Hardy Dargestellt an den Romanen Far from the Madding Crowd, The Return of the Native, The Mayor of Casterbridge, Tess of the D’Urbervilles und Jude the Obscure
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Herbert Utz Verlag
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9783831609024
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1
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CHF 27.50
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275
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DRM
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PDF
»But, might some say, where was Tess’s guardian angel? Where was the providence of her simple faith? Perhaps, like that other god of whom the ironical Tishbite spoke, he was talking, or he was pursuing, or he was in a journey, or he was sleeping and not to be awaked.« Thomas Hardy gilt als einer der berühmtesten Schriftsteller des viktorianischen Zeitalters und als wichtiger Wegbereiter der literarischen modernen Ästhetik des 20. Jahrhunderts. In dieser Arbeit werden einerseits die Fragestellung des Theodizee-Problems und deren literaturwissenschaftliche und literaturästhetische Konsequenzen für die Romane Hardys analysiert. Andererseits werden Aspekte aus Mentalitäts- und Kulturgeschichte wie das Phänomen des »Disappearance of God« im »Age of Doubt« oder die Evolutionstheorie von Charles Darwin, aber auch Gesichtspunkte aus Philosophie und natürlich Theologie auf das Romanwerk Hardys bezogen.
Danksagung 8 INHALTSVERZEICHNIS 10 A. Theoretischer Teil 14 1. Einführung 14 2. Das Theodizee-Problem – ein theologischer Abriss 21 3. Theodizee – kultur-historischer Kontext und romanästhetische Konsequenzen 50 B. Literaturinterpretationen 115 1. Far from the Madding Crowd- Strafe und Sühne 116 2. The Return of the Native-Die Theodizeeklage 140 3. The Mayor of Casterbridge – Ist der Mensch von Natur aus böse? 160 4. Tess of the D’Urbervilles- Leiden und Theodizee 187 5. Jude the Obscure – ein moderner Hiob? 219 C. Abschluss und Ausblick 249 1. Zusammenfassung 249 2. Ausblick 255 Literaturverzeichnis 259 Sprach- und Literaturwissenschaften 272