Emotionale Kompetenz im Grundschulunterricht Soziale Faktoren als Förderpotential – untersucht mit einer Modellstudie zum Gruppenpuzzlekonzept
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Sylvia Fratton-Meusel
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Emotionale Kompetenz im Grundschulunterricht Soziale Faktoren als Förderpotential – untersucht mit einer Modellstudie zum Gruppenpuzzlekonzept
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Herbert Utz Verlag
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9783831607990
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1
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CHF 32.80
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Angewandte Psychologie
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German
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331
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DRM
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PC/MAC/eReader/Tablet
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PDF
Die grundschuldidaktische wie auch schulpsychologische Relevanz dieser Untersuchung der Schulpsychologin Sylvia Fratton-Meusel bezieht sich auf das schulische Handlungs- feld der Förderung von emotionaler Kompetenz unter Berücksichtigung sozialer Faktoren. Die Autorin hat eine eigene empirische Untersuchung an einer Modellstudie zum »Gruppenpuzzle« innerhalb des Modus-Konzepts durchgeführt. Die Problemstellung der Arbeit ist im Kontext neuerer Forschungsbestrebungen zur sozialen Integrations- beziehungsweise Kompetenzförderung zu orten, und zwar mit der Intention, auch die Leistungsfähigkeit von Grundschülern hinsichtlich wesentlicher Erziehungshilfen zu erforschen.Diese Dissertationsstudie ist auf einem theoretisch anspruchsvollen Fach- kenntnisniveau gefertigt und zeigt durchgängig die Fähigkeit von Sylvia Fratton-Meusel zu souveräner schuldidaktischer Urteilsbildung. Einzelne Theoremkomplexe – insbesondere der gegenseitige Verwiesenheitskontext von schulpraktischen sozialen Faktoren und emotionalen Kompetenzbedingungen bei Schülern und Lehrkräften – regen weitergehende Fachdiskussionen und die Transferdebatte zu Notwendigkeiten in einer forschungsbasierten Lehrerfortbildung an.
(Seite 18)
Die methodischen Grundlagen, die zu einer praktischen Umsetzbarkeit und Nutzbarkeit von pädagogischen Maßnahmen und Überlegungen führen und eingesetzt wurden, haben ein ausgewiesenes pragmatisches Ziel. Dieses Ziel beinhaltet Nützlichkeit, Funktionalität und Ökonomie. Aufgabe und Struktur dieser Evaluation dient sowohl als Beurteilungskriterium als auch als Strukturierungshilfe für das Herausarbeiten von pädagogischen Handlungsmöglichkeiten. Gleichzeitig bieten die im Prozess der Erhebungen veränderten und weiterhin veränderbaren Materialien eine Basis für den Unterricht zur besonderen Förderung von emotionalen und sozialen Kompetenzen. Ausgangspunkt ist die Entschlüsselung des subjektiven Sinnes im sozialen Handeln des Grundschulkindes, das Verstehen von Einzelindividuen in einem besonderen Altersausschnitt (dem Grundschulalter: etwa sechs bis 10 Jahre) als erster methodischer Schritt und die Konstruktion von Handlungsvorgaben als nachfolgender. Nicht die quantitativ messbare Einzelvariable ist ausschließlich Forschungsgegenstand im Verständnis der Grundlagenforschung, sondern das Herausfinden und Zusammenstellen entscheidender Handlungsdeterminanten ist zielführend. Mit dieser Schwerpunktsetzung bietet Evaluation als Forschungsmethode ein angemessenes Forschungsdesign und eine methodische Grundlegung.
„Die Beispiele verdeutlichen, daß Evaluationsforschung letztlich alle forschenden Aktivitäten umfaßt, bei denen es um die Bewertung des Erfolges von gezielt eingesetzten Maßnahmen oder um Auswirkungen von Wandel in Natur, Technik und Gesellschaft geht.“ (BORTZ, J./ DÖRING, N., 2002, S. 102)
INHALTSVERZEICHNIS
7
Vorwort
11
0. Einleitung
14
Teil I: Forschungsleitende Methode und Theorem zur „emotionalen Kompetenz“und sozialen Faktoren
23
Teil II: Grundlegende Entwicklungsmodelle und Theorieansätze sowie forschungsrelevante Untersuchungsergebnisse
97
Teil III: Emotionale Kompetenzentwicklung im Kontext des Gruppenpuzzlekonzeptes: Modellstudie aus der Perspektive von Schülerinnen/Schülern und Lehrkräften der dritten und vierten Jahrgangsstufe Evaluation und Implementierung eines Unterrichtskonzeptes
166
Teil VI: Resümeedebatte hinsichtlich Schulentwicklung und didaktischer Schul- und Fortbildungsgestaltung als Förderpotential von emotionaler Kompetenz
288
Anhang
299
Abbildungsverzeichnis
309
Tabellenverzeichnis
311
Literaturverzeichnis
312