: Christian Habicht
: Einsatz und Auslegung zeitfensterbasierter Planungssysteme in überbetrieblichen Wertschöpfungsketten Forschungsberichte IWB, Band 232
: Herbert Utz Verlag
: 9783831608911
: 1
: CHF 29.20
:
: Management
: German
: 205
: DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF
Bedingt durch die fortschreitende Konzentration der Unternehmen auf ihre Kernkompetenzen sowie den Aufbau weltweit verstreuter Produktionsstätten, erfolgt die Wertschöpfung heute zunehmend verteilt auf eine Vielzahl verschiedener Unternehmen und Standorte. Um die Wettbewerbsfähigkeit einer Unternehmung signifikant zu steigern, reicht demnach die isolierte Betrachtung des einzelnen Unternehmens nicht mehr aus. Wurde diesen Herausforderungen in der Vergangenheit überwiegend durch die Verbesserung unternehmensinterner Prozesse begegnet, so sucht man heute verstärkt die Zusammenarbeit mit Kunden und Lieferanten, um die Wertschöpfung unternehmensübergreifend zu gestalten und zu optimieren. In den letzten Jahren hat sich hierfür der Begriff des Supply Chain Management etabliert.

Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines zeitfensterbasierten Planungssystems zur Auftragskoordination innerhalb einer überbetrieblichen Wertschöpfungskette und eines entsprechenden Verfahrens zur optimalen Auslegung der Planungszeitfenster der einzelnen Wertschöpfungsstufen. Durch die Konfiguration der Länge der Planungsfreiräume der einzelnen an der Wertschöpfung Beteiligten soll eine globale Optimierung durch eine effektive unternehmensübergreifende Koordination der einzelnen Stufen der Wertschöpfungskette erreicht und zugleich die Flexibilität und Robustheit durch eine lokale Optimierung der einzelnen Wertschöpfungsstufen gewährleistet werden. Im Gegensatz zur isolierten Planung und Steuerung innerhalb einer Stufe der Wertschöpfungskette wird eine globale Optimierung durch die unternehmensübergreifende Koordination angestrebt.
Christian Habicht, geboren 1962 in Jena, arbeitet als selbständiger Grafiker, gestaltet Bastelblöcke, Ausmalbücher, Stickerhefte, Puzzlebücher, Buchcover und zeichnet für Zeitungen. Seine Cartoons veröffentlichte er in mehreren Büchern. Christian Habicht lebt mit seiner Familie im thüringischen Eisenberg.
Geleitwort des Herausgebers8
Vorwort10
Inhaltsverzeichnis12
Abkürzungsverzeichnis16
1 Motivation und Zielsetzung22
1.1 Motivation22
1.2 Zielsetzung der Arbeit24
1.3 Aufbau der Arbeit25
2 Beschreibung der Ausgangssituation28
2.1 Zunehmend vernetzte Wertschöpfung28
2.2 Verbesserung der unternehmensübergreifenden Zusammenarbeit im Rahmen des Supply Chain Managements29
2.3 Einordnung und Eingrenzung der Arbeit35
3 Ansätze zur Auftragskoordination in Wertschöpfungsketten40
3.1 Zum Begriff der Auftragskoordination in Wertschöpfungsketten40
3.2 Anforderungen an Systeme zur Auftragskoordination in Wertschöpfungsketten43
3.3 Zentralisierte Auftragskoordination in Wertschöpfungsketten45
3.4 Dezentralisierte Auftragskoordination in Wertschöpfungsketten51
3.5 Bewertung zentraler und dezentraler Ansätze zur Auftragskoordination in Wertschöpfungsketten56
4 Zeitfensterbasierte Planungssysteme60
4.1 Übertragung zeitfensterbasierter Systeme auf überbetriebliche Wertschöpfungsketten60
4.2 Prinzipielle Funktionsweise zeitfensterbasierter Planungssysteme63
4.3 Ausgestaltung zeitfensterbasierter Planungssysteme67
4.4 Ansätze zur Bestimmung optimaler Produktionszyklen78
4.5 Kritische Würdigung der beschriebenen Arbeiten85
5 Zeitfensterbasiertes Planungssystem mit uneinheitlichen Planungsperiodenlängen86
5.1 Allgemeines86
5.2 Systemaufbau und Annahmen87
5.3 Startverzug bei uneinheitlichen Planungsperiodenlängen91
5.4 Auswirkung der Länge der Planungsperioden auf die Durchlaufzeit96
5.5 Auswirkung der Länge der Planungsperioden auf die Be-standshöhe100
5.6 Auswirkung der Länge der Planungsperioden auf die Auslastung103
5.7 Auswirkung der Länge der Planungsperioden auf die Termintreue117
5.8 Zusammenfassung der Ergebnisse119
6 Verfahren zur Auslegung der Planungsperiodenlänge122
6.1 Allgemeines122
6.2 Formulierung des Minimierungsproblems122
6.3 Informationsverfügbarkeitsnebenbedingung124
6.4 Kapazitätsnebenbedingung130
6.5 Bestandskosten der Wertschöpfungskette135
6.6 Rüstkosten der Wertschöpfungskette139
6.7 Gesamtkosten der Wertschöpfungskette141
6.8 Optimierungsprogramm142
6.9 Fallbeispiel147
7 Schlussbemerkung154
7.1 Zusammenfassung154
7.2 Ausblick155
Literaturverzeichnis158
Anhang190
Verwendete Softwareprodukte190