: Carl Pfleiderer, Hartwig Petermann
: Strömungsmaschinen
: Springer-Verlag
: 9783540269137
: 7
: CHF 266.60
:
: Maschinenbau, Fertigungstechnik
: German
: 598
: Wasserzeichen/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF

Dieses 1952 erstmals erschienene Standardwerk behandelt auch in seiner siebenten unveränderten Auflage in vergleichender Weise alle verschiedenen Arten von Strömungsmaschinen. Dieser Klassiker vereinigt Grundlagenwissen über die Strömungsmaschinen, das auch für moderne Auslegungen unentbehrlich ist. Als Klassiker berücksichtigt das Buch moderne Berechnungs- und Simulationsverfahren nicht, liefert aber sehr wertvolles Grundlagenwissen mit engem Praxisbezug.

Dem Leser wird ein Buch in die Hand gegeben, das Detailwissen vertieft. Dem in der Praxis stehenden Ingenieur bietet das Buch wertvolle Anregungen bei der Lösung von Einzelproblemen und ein zuverlässiges Repetitorium zur Erweiterung der theoretischen Grundlagen. 

2. Der Stromungsmechanismus im Laufrad (S. 25-26)

2.1 Das Moment der Schaufelkrafte und die auf die Masse bezogene Schaufelarbeit y sch

Wir betrachten zunachst einen radialen Schaufelkranz mit einfach gekrümmten Schaufeln (Abb. 2.1) und achsparallelen Schaufelkanten.

Um den Impulssatz anzuwenden, legen wir die Kontrollfläche als Rotationsfläche um den Schaufelkranz, d.h. dicht vor die Saugkante und dicht hinter die Druckkante der Schaufeln. In Abb. 2.1 sind dies die beiden Zylinderflächen I und II. Die verbindende Fläche sei die Außenfläche des Rades, so daB also die Kontrollflache I die Radwand durchschneidet, was notwendig ist, weil in der Schnittfläche das gesuchte Drehmoment wirksam ist. Die Strömung durch die Kontrollflächen I und II nehmen wir trotz der endlichen Zahl der Laufschaufeln als eindimensional und stationär an, vermitteln also die tatsächliche Ungleichheit der Geschwindigkeit langs der Schaufelteilung dadurch, daß wir die ausgeglichene Strömung, die sich in genügender Entfernung vom Rad bildet, bis zur Kontrollfläche fortgesetzt denken.

Von den in den zylindrischen Kontrollflächen wirkenden Kräften erzeugen die Normalkräfte, d.h. die Fliissigkeitsdrucke, kein drehendes Moment und bleiben also unberucksichtigt. Ein solches wird vielmehr hervorgerufen vom Impuls der durch die Kontrollflachen tretenden Fliissigkeit und durch Zähigkeitswirkungen, also Tangentialkrafte. Bezeichnen mit Bezug auf Abb. 2.1 (in der willkürlich die Richtungspfeile der Pumpenstöomung eingetragen sind)

Vorwort zur siebten Auflage5
Vorwort zur sechsten Auflage6
Inhaltsverzeichnis7
1. Allgemeine Grundlagen18
2. Der Strömungsmechanismus im Laufrad42
3. Die Kavitations- und Überschallgefahr112
4. Entwurf des Laufrades151
5. Ausfuhrungsbeispiele von Laufrädern188
6. Die Kennlinien einstufiger Maschinen bei vernachlässigbarer Dichteänderung241
7. Spaltverlust, Radreibungsverlust und Achsschub303
8. Die Leitvorrichtung343
9. Besonderheiten der axialen Strömungsmaschinen372
10. Die mehrstufigen Strömungsmaschinen485
11. Die Kennlinien ein- und mehrstufiger Maschinen unter Berücksichtigung der Dichteänderung552
12. Mathematische Verfahren der Strömungsmechanik zur Berechnung von Strömungsmaschinen568
13. Besondere Bedingungen bei den einzelnen Arten von Strömungsmaschinen575
Literaturverzeichnis584
Sachverzeichnis594