: Stephan Heinrich
: Verkaufen an Top-Entscheider Wie Sie mit Vision Selling Gewinn bringende Geschäfte in der Chefetage abschließen
: Gabler Verlag
: 9783834995674
: 1
: CHF 24.00
:
: Management
: German
: 172
: DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF
Wie kommt man im Rahmen einer Kaltakquise an Top-Entscheider heran? Neue und teils verblüffende Strategien präsentiert Stephan Heinrich mit seinem Konzept 'Vision Selling'. Sie erfahren, wie Sie die Ansprache des Top-Entscheiders optimal vorbereiten, an seinen 'Watchdogs' vorbeikommen, eine Nicht-Präsentation durchführen und ein unwiderstehliches Angebot entwickeln.

Stephan Heinrich ist Geschäftsführer von Heinrich Management Consulting, einer Unternehmensberatung mit Schwerpunkt Vertriebsberatung und Vertriebstraining für Lösungsverkauf sowie individuelle Ausbildung von Führungskräften.
1 Der radikale Umbruch im Verkauf (S. 15)

Was Ihnen dieses Kapitel bietet

Die allerbegehrteste und allerwichtigste Zielgruppe im Vertrieb sind zweifellos die Top-Entscheider im Unternehmen. Sie zu gewinnen und zu überzeugen ist letztlich das Ziel jedes Verkaufsprozesses von komplexen Produkten und Dienstleistungen. Top-Entscheider sind jedoch sind nicht an Bergen von Papier, nicht an schönen Präsentationen und nicht an kunstvollen Argumentationsketten interessiert. Wenn Sie sie erreichen wollen, müssen Sie ihre wahren Motive treffen. Neue und teils verblüffende Strategien liefert Ihnen dazu das System „Vision Selling".

Machen Sie sich darauf gefasst, mit einigen radikalen Umbrüchen konfrontiert zu werden! Umbrüche, die Ihr bisheriges und traditionelles Verständnis von Vertrieb und Verkauf zumindest in Frage stellen. Oder haben Sie schon einmal davon gehört, dass Verkäufer ihre Präsentation mit den Worten eröffnen sollen: „Heute haben wir eine Nicht-Präsentation für Sie vorbereitet!"? Darum zunächst ein Überblick: Wo setzt Vision Selling an, inwiefern nützt es Ihnen, wie lauten die Grundsätze dieses Konzepts und welche Ziele verfolgt es?

Die Ausgangssituation

Um erklärungsbedürftige, komplexe Produkte geht es in vielen Branchen wie im Finanz- und Versicherungsvertrieb sowie im Strukturvertrieb, darüber hinaus auch in den anspruchsvollen Bereichen des Verkaufs sehr teurer Industrie- und Anlagegüter sowie im IT-Hardware- und Software-Verkauf. Betrachten wir beispielhaft die IT-Industrie. Die meisten erfolgreichen Vertriebsorganisationen im IT-Bereich sind durch das schnelle Wachstum und die technologiegetriebene Konjunktur der Y2K-Periode geprägt.

Viele Verkäufer der IT-Industrie haben das „Verkaufen" als Handwerk nie gelernt, weil die Nachfrage lange Zeit so groß war, dass auch ohne herausragende Vertriebsleistungen „verteilt" werden konnte. Aus meiner jahrelangen Erfahrung lassen sich bei den Vertriebsorganisationen von Systemhäusern vor allem folgende Beobachtungen machen:

Aus Bequemlichkeit und aus Gewohnheit wenden sich Vertriebsmitarbeiter, Vertriebsingenieure und Verkäufer im (potenziellen) Kundenun- ternehmen an den Fachverantwortlichen statt an den Entscheider. Die Akquisition erfolgt zu weit unten in der Kundenorganisation. Dadurch wird der Sales-Cycle unnötig um mindestens 30 Prozent verlängert. Der Vertrieb hat konzentriertes Zuhören verlernt. Zu wenig Klarheit und Kenntnis über die Situation der Kunden (der Entscheider), die Sicht auf die bestehenden Probleme und die messbaren Auswirkungen sind die Ursache für grobe Fehleinschätzungen im Forecast und das Festhalten an unpro.tablen „Dauerbrennern".

Mindestens 25 Prozent aller Einträge in Forecasts oder so genannter Vertriebs-Pipeline sind nach der Messung von Heinrich Management Consulting grobe Fehleinschätzungen! Das Nachfragen und Verstehen der wahren Kaufmotive wird vergessen. Deshalb entstehen unsauber abgeglichene ROI-Modelle, und der Verkäufer geht mit stumpfen Waffen in den Kampf mit dem Einkäufer.

Es entspricht unseren Erfahrungen, dass die Hälfte aller Preisnachlässe nicht wettbewerbsrelevant und von daher unsinnig sind! Dieser Situation folgend, ergibt sich eine – unnötige – Umsatzeinbuße von etwa 10 Prozent und ein Pro.tverzicht von etwa 35 Prozent. In der Praxis gibt es bei Vertriebsmitarbeitern, die komplexe Leistungen im hochpreisigen Segment verkaufen, noch sehr viel Unsicherheit und Unwissenheit darüber, wie man direkt und ef.zient zum Abschluss kommt.In unseren Seminaren hören wir immer wieder Fragen wie: Wie wecke ich das Interesse der Führungskräfte potenzieller Kunden für unsere Leistungen?
Stimmen zum Buch5
Inhaltsverzeichnis7
Vorwort9
Verkauf von erklärungsbedürftigen, hochpreisigen Produkten und Leistungen9
Kürzere Sales-Cycles, höhere Abschlusserfolge9
Große Verkaufserfolge beruhen auf Vision und Handwerk10
Fazit: Verkaufen an Top-Entscheider funktioniert!11
Zum Geleit12
Die Aufgabe12
Das neue Verkaufssystem12
Für wen ist dieses Buch13
1 Der radikale Umbruch im Verkauf15
Was Ihnen dieses Kapitel bietet15
Die Ausgangssituation15
Die Lösung: Vision Selling17
Per Kaltakquise an den Top-Entscheider – wie ist das möglich?17
Die Grundsätze von Vision Selling18
Grundsatz 1: Radikale Nutzenorientierung18
Die kundenzentrierte Lösung verkaufen18
Die kundenzentrierte Lösung ist die Vision19
Tipp aus der Praxis20
Grundsatz 2: Fokus auf Machtinhaber im Unternehmen21
Tipp aus der Praxis21
Grundsatz 3: Psychologische Muster und Motive kennen und nutzen22
Grundsatz 4: Hören Sie genau zu – statt nur zu reden22
Tipp aus der Praxis22
Grundsatz 5: Präzise kommunizieren23
Die Aufgaben von Vision Selling23
Aufgabe 1: Trennung von Kunden und Nicht-Kunden23
Aufgabe 2: Kundennutzen präzise herausarbeiten24
Aufgabe 3: Zuverlässige Umsatzvorhersage24
Aufgabe 4: Entscheidungen verzögerungsfrei ermöglichen und vorantreiben25
Aufgabe 5: Quali.zierte Rückmeldung der relevanten Kundenaussagen reportieren25
Die Vision des Entscheiders lebendig halten26
Das Entscheidungsflimmern positiv beeinflussen28
Fazit und Ausblick30
2 Die Perspektive des Top-Entscheiders31
Was Ihnen dieses Kapitel bietet31
An wen werden Sie verkaufen?31
Der Empfehler: wichtige Informationsquelle Der Empfehler32
Bitte nichts verkaufen!33
Tipp aus der Praxis33
Der Beeinflusser: informieren statt selbst beein.ussen34
Tipp aus der Praxis35
Der Entscheider: entscheidend auch für Ihren Erfolg35
Stellen Sie Ihre Leiter an die richtige Mauer36
Beeinflusser statt Entscheider: fatale Folgen36
Tipp aus der Praxis37
Der Abzeichner: Veto verhindern37
Verschiedene Rollen – verschiedene Themen38
Zusatzrolle: interner Verkäufer?39
Lernen Sie Ihre Top-Entscheider besser kennen39
Grundsätze und Verhaltensweisen der Top-Entscheider40
Tipp aus der Praxis41
Entscheider betrachten Sie unter dem Aspekt des Nutzens für sich selbst41
Lernen Sie seine Entscheidungsparameter kennen42
Top-Entscheider?43
Wie ticken Ihre Top-Entscheider?43
Übung: Wie sind Sie bisher mit Top-Entscheidern umgegangen?43
Praxisbeispiel: Was den Top-Entscheider wirklich interessiert44
Tipp aus der Praxis45
Fazit und Ausblick45