RFID - Leitfaden für die Logistik Anwendungsgebiete, Einsatzmöglichkeiten, Integration, Praxisbeispiele
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Christian Sprenger, Frank Wecker
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Werner Franke, Wilhelm Dangelmaier
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RFID - Leitfaden für die Logistik Anwendungsgebiete, Einsatzmöglichkeiten, Integration, Praxisbeispiele
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Gabler Verlag
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9783834991881
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1
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CHF 50.30
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Management
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German
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297
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Wasserzeichen/DRM
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PC/MAC/eReader/Tablet
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PDF
Das Buch erläutert anhand zahlreicher Praxisbeispiel die Grundlagen der RFID-Technologie, sowie deren Einsatzgebiete. Die Autoren geben Antworten auf die wichtigsten Fragen und veranschaulichen gleichzeitig die Möglichkeiten der Technologie.
Dipl. Inform. Werner Franke ist Mitarbeiter der Siemens AG und promoviert am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik am Heinz Nixdorf Institut in Paderborn.
Prof. Dr.-Ing. habil. Wilhelm Dangelmaier ist Leiter des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik, insbesondere CIM, an der Universität Paderborn. Darüber hinaus leitet er das Fraunhofer Anwendungszentrum für logistikorientierte Betriebswirtschaft.
5. Auswirkungen von RFID
(S. 139-140)
Die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten innerhalb von Lager und Supply Chain, die im vorhergehenden Kapitel erläutert wurden, haben verschiedene Auswirkungen und Optimierungspotentiale aufgedeckt, die teilweise bereits erwähnt wurden und auf die in diesem Kapitel näher eingegangen werden soll.
Im Wesentlichen wird die RFID-Technologie die Geschäftsprozesse beeinflussen und für eine Effizienzsteigerung sorgen. Dabei wird die Technologie als Brücke zwischen Realität und virtueller Welt die Geschäftsprozesse derart unterstützten und beeinflussen, dass es einerseits zu drastischen Veränderungen kommt, andererseits einfach nur die Prozesse insgesamt schneller abgewickelt oder sicherer werden. [BoDL04, S.79] Neben einer besseren Auslastung der Kapazitäten ist aber auch die Vermeidung von unnötiger Arbeit in Form von Kontrollen denkbar. Einfache Einsparungen wie bei Verpackungsmaterialien könnten realisiert, aber auch die Prozesse radikal umstrukturiert werden und zu messbaren Ergebnissen und Wettbewerbsvorteilen führen.
Aber welche Auswirkungen werden sich wirklich ergeben und wie werden sie aussehen? Lassen sie sich messen oder gibt es verlässliche Prognosen? Fragen hierzu sollen in diesem Kapitel beantwortet werden. Dabei wird auf Studien oder bereits vorhandene Ergebnisse von Projekten zurückgegriffen. Ob diese Daten letztendlich realisierbar sind, hängt von jedem Unternehmen selbst ab.
Es ist anzunehmen, dass sich in Unternehmen, in denen bisher keine Barcode-Technologie eingesetzt wird, ein höherer Nutzen erzielen lässt als in Unternehmen, in denen diese Technologie bereits längere Zeit eingesetzt wird. Andererseits könnten aber das teilweise vorhandene Know-how als auch mehr Effizienzsteigerungen den Nutzen deutlich höher ausfallen lassen als bei Unternehmen, die sich diese Wissensbasis noch erarbeiten oder extern einkaufen müssen.
5.1 Supply Chain
Die Untersuchung von Auswirkungen, die der Transpondereinsatz innerhalb der Supply Chain haben kann, und wie sich dieser quantifizieren lässt, beschäftigt derzeit Analysten. In Studien und Prognose werden Zahlen genannt, die zum größten Teil vorsichtige oder auf Befragungen beruhende Schätzungen sind. Einige basieren auch auf fundierten Recherchen. Der Bereich Supply Chain dürfte aufgrund der Vielfältigkeit an Versorgungskettentypen und -strukturen und der unterschiedlichen Leistungserbringung keine umfassende Prognose zulassen. Studien beschränken sich entweder nur auf einen speziellen Anwendungsbereich oder ein bestimmtes Gebiet innerhalb der Supply Chain. Sie sind teilweise ziemlich allgemein gehalten, so dass sich eine verlässliche Aussage für kein Unternehmen treffen lässt.
Deshalb basieren die Aussagen in diesem Kapitel lediglich auf den Einsatzmöglichkeiten in Kapitel 4. Studien bekannter Beratungsunternehmen wurden mit hinzugenommen, soweit sie die jeweiligen Punkte mitbetrachten.
Innerhalb der Supply Chain können die Transponder zur bereichsübergreifenden, kontinuierlichen Prozessoptimierung und -beschleunigung benutzt werden. Basierend auf den gewonnen Daten und den Einsatzmöglichkeiten lassen sich Strategien erarbeiten und die üblichen Planungsmethoden unterstützen.
Beispielsweise soll mit Methoden wie Collaborative Planning innerhalb der Supply Chain eine Win-Win-Strategie erreicht werden. RFID kann dies als neue Technologie unterstützen, da es die Zusammenarbeit verstärkt und die Transparenz erhöht. Das wird wiederum verschiedene Auswirkungen auf die einzelnen Bereiche innerhalb der Supply Chain haben.
5.1.1 Produktentstehung und -entwicklung
Eine langfristig angelegte Produktentwicklungsplanung wird heute bei vielen Unternehmen groß geschrieben. Sie ist eine Einzelstrategie im Netzwerk der Unternehmensstrategien, um den Erfolg eines Unternehmens zu sichern. Meist besteht sie aus einem komplexen Geflecht verschiedener Prozesse, die der Ausgangspunkt für den Produktlebenszyklus sind. Im Rahmen der Produktplanung werden Spezifikationen festgelegt, Ideen und Konzepte entwickelt, um neue innovative Produkte für den Markt zu entwickeln und Spezifikationen festzulegen. Die Produktentwicklung definiert daraus die Produktfunktionalitäten und erstellt ein Lastenheft. Endpunkt der Entwicklung könnte ein funktionsfähiger Prototyp sein. Im Rahmen der Produktentwicklung werden meist auch schon umfangreiche Produkt- und Erzeugnisdaten angesammelt, so z. B. zur Erzeugnisstruktur, Verwendungsnachweise sowie Arbeits-, Wartungs- oder Sicherheitsunterlagen. Auch werden vermehrt innovative Lieferanten bereits in dieser Phase an der Entwicklung beteiligt. [Thal03, S. 99ff]
Vorwort der Herausgeber
5
Vorwort der Autoren
7
Inhaltsverzeichnis
9
Abbildungsverzeichnis
17
Tabellenverzeichnis
19
Teil 1 Einführung
21
Einführung
22
1. Einführung
23
1.1 RFID: Was ist das?
26
1.2 Geschichte der RFID-Technologie
28
Teil 2 Grundlagen der RFID-Technologie
31
2. Grundlagen der RFID-Technologie
33
2. Grundlagen der RFID-Technologie
35
2.1 Unterscheidungsmerkmale
37
2.1.1 Energieversorgung
38
2.1.2 Betriebsart
39
2.1.3 Datenmenge
39
2.1.4 Programmierbarkeit der Transponder
39
2.1.5 Frequenzbereich
41
2.1.6 Reichweite/Lesegeschwindigkeit
42
2.1.7 Bauform
42
2.2 Grundlegende Funktionsweise
44
2.2.1 Energieversorgung bei aktiven und passiven Transpondern
44
2.2.2 Betriebsarten (FDX, HDX, SEQ)
45
2.2.3 Verwendete Syntax ( Physical Markup Language)
49
2.3 Datensicherheit
50
2.3.1 Gegenseitige Authentifizierung mit einem Schlüssel
52
2.3.2 Verschlüsselte Datenübertragung
53
2.4 Standardisierung, Normen und Gesetze
54
2.4.1 EAN und CCG
54
2.4.2 EPCglobal und Auto-ID Center
55
2.4.3 AIM
55
2.4.4 ISO-Normen
56
2.4.4.1 Technologiestandards
56
2.4.4.2 Datenstandards
57
2.4.4.3 Anwendungsstandards
59
2.4.5 Festgelegte Frequenzbereiche, Sendeleistung und Rechtsgrundlage in Deutschland
60
2.5 Infrastruktur eines RFID-Systems (EPC-Netzwerk)
60
2.5.1 Electronic Product Code (EPC)
61
2.5.1.1 EPC Tag Data Standard
62
2.5.2 Lesegeräte
64
2.5.3 Savant
64
2.5.4 Objekt Naming Service (ONS)
65
2.5.5 PML-Server
65
2.6 Gerätetypen: Transponder, Lesegeräte, Komplettsysteme
66
2.6.1 Transponder
67
2.6.2 Mobile Schreib-/Lesegeräte
68
2.6.3 RFID-Etikettendrucker
68
2.6.4 Komplettsysteme
69
Teil 3 Begriffsdefinitionen
75
3. Begriffsdefinitionen
77
3. Begriffsdefinitionen
79
3.1 Logistik
79
3.2 Supply Chain
80
3.3 Lagerlogistik
85
3.4 Produktionslogistik
87
3.5 Identifikationssysteme
89
3.6 RFID in der Logistik, Vor- und Nachteile
90
Teil 4 Einsatzmöglichkeiten in der Logistik
93
4. Einsatzmöglichkeiten in der Logistik
95
4. Einsatzmöglichkeiten in der Logistik
97
4.1 Supply Chain
98
4.1.1 Prozessunterstützung
99
4.1.2 Fehlerkosten und Fehlervermeidung
101
4.1.3 Produktsicherheit, Zustandsüberwachung (Monitoring)
102
4.1.4 Positionsortung und Transport, Tourenplanung
103
4.1.5 Digitales Quittieren von Objekten, Signaturen
105
4.1.6 Investitionsgüter, Typenschilder und Wartungen
106
4.1