Competence-Building und Internationalisierungserfolg Theoretische und empirische Betrachtung deutscher Unternehmen
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Michael A. Lierow
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Competence-Building und Internationalisierungserfolg Theoretische und empirische Betrachtung deutscher Unternehmen
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DUV Deutscher Universitäts-Verlag
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9783835091306
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1
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CHF 53.30
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Internationale Wirtschaft
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German
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245
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DRM
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PDF
Anhand der größten branchenübergreifenden Untersuchung dieser Art in Deutschland belegt Michael A. Lierow seine Hypothese, dass unternehmensinterne Faktoren beim Internationalisierungserfolg eine entscheidende Rolle spielen. Er zeigt sechs wesentliche Einflussfaktoren und ihre Auswirkungen auf den Internationalisierungserfolg auf und diskutiert Hürden und Resultate der Umsetzung einzelner Maßnahmen.
Dr. Michael A. Lierow promovierte bei Prof. Dr. Jörg Freiling am Lehrstuhl für Mittelstand, Existenzgründung und Entrepreneurship (LEMEX) der Universität Bremen. Er ist Unternehmensberater bei McKinsey& Company, Inc. in München.
2 ÜBERPRUFUNG DER EIGNUNG THEORETISCHER KONZEPTE ZUR UNTERSUCHUNG DER FORSCHUNGSFRAGE
(S. 13)
,, Wenn man eine Erkennmis als Wissenschaft darstellen will, so muss man zuvor das Unterscheidende, was sie mit keiner anderen gemein hat und was ihr also eigentümlich ist, genau bestimmen können. ,,
2.1 Abgrenzung wesentlicher Grundbegriffe
2.1.1 Vorbemerkung
Zur Untersuchung der Forschungsfrage wird im Folgenden ein theoretischer Ansatz identifiziert, der die Argumentationsbasis bildet. Der bereits als sinnvoll erkannte , aber auf das Gesamtunternehmen ausgerichtete Competence-based View weist zunächst keine internationalisierungsspezifischen Ausprägungen auf .
Daher werden auf Grund ihrer thematischen Nähe zur Forschungsfrage zunächst bestehende Ansätze zur Erklärung von Internationalisierungsphänomenen auf ihre Anwendbarkeit untersucht. Zur Bewertung der Ansätze bedarf es sinnvoller Kriterien, die im Folgenden definiert werden. Zuvor sind allerdings die Begriffe der Internationalisierung und des Internationalisierungserfolgs zu bestimmen, um Eindeutigkeit zu gewährleisten und Unklarheiten und Missverständnisse zu minimieren.
2.1.2 Internationalisierung
In der Literatur finden sich zahlreiche divergierende Definitionen von Internationalisierung bzw. dem internationalen Unternehmen. , Diese lassen sich in zwei Gruppen unterteilen: Zum einen kann Internationalisierung als funktionsbereichsspezifisches, zum anderen als funktionsbereichsübergreifendes Phänomen verstanden werden. Ein Beispiel für Ersteres wäre das Verständnis ausländischer Produktion als Internationalisierung. Dagegen sieht Dunning Internationalisierung als funktionsbereichsübergreifendes Phänomen: ,,[a com- pany] engages in foreign direct investment (FDI) and owns or controls value-adding activities in more than one country".
Diese zusätzliche Einschränkung der Definition von Internationalisierung auf ausländische Direktinvestitionen findet häufig Anwendung, da ausländische Direktinvestitionen einfach messbar sind und in vielen Statistiken ausgewiesen werden. Obwohl diese Pragmatik der Definitionsgestaltung die Datenerhebung erleichtert, sollten aus wissenschaftlicher Sicht aus der Theorie die Anforderungen für die Datenerhebung abgeleitet werden und nicht vice versa.
A priori besteht aus Sicht der Forschungsfrage kein Grund für eine enge Definition von Internationalisierung, da das Ziel der Untersuchung ein möglichst allgemeines Verständnis der Treiber des Internationalisierungserfolgs ist. Perlitz argumentiert ähnlich:
,,Die Internationalisierung ist ein Phänomen, das- zumindest konzeptionell - das Unternehmen als Ganzes umfasst. Eine ausschließlich funktionsbereichsspezifische Betrachtung der läderübergreifenden Aktionsfeldausdehnung erscheint daher nicht angebracht.
Eine alternative Unterteilung findet sich bei Kutschker, der zwischen außenorientierter Internationalität und binnenorientierter Internationalität unterscheidet und damit bei gegebenem Betrachtungsland die Zielrichtung der internationalen Aktivitäten als differenzierenden Faktor einführt. , Nach dieser Unterscheidung fokussiert sich die vorliegende Arbeit auf die Betrachtung der außenorientierten Internationalität.
Eine im Rahmen der Forschungsfrage angemessene Definition von internationalen Unternehmen findet sich bei Lilienthal, der diese definiert als ,,[... ] corporations, which have their home in one country but which operate and live under the laws and customs of other countries as well . Dabei wird ,,live" im Sinne von ,,aktiv sein" verstanden, ohne Einschränkungen hinsichtlich der Art des Engagements.
Generell zu unterscheiden ist der Prozess der Internationalisierung vom Zustand der Internationalität (internationales Unternehmen). Beides wird in der Literatur zum Teil unter dem Begriff ,,Internationalisierung" gefasst. , Wie bereits eingangs durch die Praxisbeispiele beschrieben, geht es in der vorliegenden Arbeit um die Erreichung und Aufrechterhaltung von Internationalisierungserfolg. Demnach muss eine minimale Internationalität vorliegen, um den Internationalisierungserfolg untersuchen zu können.
GELEITWORT PROF. DR. J. FREILING
8
GELEITWORT DR. J. MEFFERT UND DR. H. KLEIN
10
VORWORT
12
INHALTSÜBERSICHT
14
INHALTSVERZEICHNIS
16
ABBILDUNGSVERZEICHNIS
22
TABELLENVERZEICHNIS
24
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
26
1 ERFORSCHUNG VON INTERNATIONALISIERUNGSERFOLG
27
1.1 Einleitung und Forschungsfrage
27
1.2 Zielsetzung der Arbeit
35
1.3 Aufbau der Arbeit
36
2 ÜBERPRÜFUNG DER EIGNUNG THEORETISCHER KONZEPTE ZUR UNTERSUCHUNG DER FORSCHUNGSFRAGE
39
2.1 Abgrenzung wesentlicher Grundbegriffe
39
2.2 Anforderungen an ein theoretisches Konzept zur Untersuchung der Forschungsfrage
44
2.3 Diskussion von Ansätzen zur Erklärung von Internationalisierung
49
2.4 Kritisches Zwischenfazit zur Eignung der Internationalsierungsansätze
69
2.5 Nutzung des Competence-based View in Internationalisierungsansätzen
72
3 DER COMPETENCE-BASED VIEW ALS KONZEPTIONELLE GRUNDLAGE DER FORSCHUNGSFRAGE
77
3.1 Einordnung des Competence-based View und Herausforderung
77
3.2 Profilmerkmale des Competence-based View
81
3.3 Definitionen und Wirkungszusammenhänge im Competence-based View
93
3.4 Kritische Diskussion der Defizite des Competence-based View
122
3.5 Diskussion zur Nutzung des Competence-based View als konzeptionelle Basis
138
4 MODELL DER KOMPETENZBILDUNG UND BEZUG ZUM INTERNATIONALISIERUNGSERFOLG
143
4.1 Ausgangslage und Vorgehen
143
4.2 Internationalisierungserfolg als Teil des Unternehmenserfolgs
144
4.3 Extraktion von Determinanten und Hypothesengenerierung
145
4.4 Leistungsfähigkeit und Grenzen des theoretischen Modells
170
5 EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG DES MODELLS
179
5.1 Methodische Aspekte und Vorgehensweise
179
5.2 Beschreibung der Befragung
180
5.3 Grundlagen und Kriterien der quantitativen Analyse
185
5.4 Messmodell- Operationalisierung und empirische Resultate
191
5.5 Strukturmodell - empirische Resultate
207
5.6 Leistungsfähigkeit und Grenzen der empirischen Untersuchung
212
6 IMPLIKATIONEN UND AUSBLICK
217
6.1 Diskussion der Resultate
217
6.2 Ausblick und weiterer Forschungsbedarf
231
ANHANG
233
Quellennachweis Pretest
233
Auflistung relevanter empirischer Studien
235
LITERATURVERZEICHNIS
243